Archiv für September 2006

retrograde amnesie

 by courtesy of abhayah, (notice copyright) see her photos 

 

 

sans routine
sich sortierende
armknäuel

sans intention
verschränken sich blicke
hängen doch bald
am jochbein

drohender anlaut
gehauchtes hauptwort
geballtes fürwort
spitz steigendes tuwort
galliger auslaut

spuckefäden
beim überbetonen des
entgegneten schlachtfelds

nur wasser
danke bitte

19. Sep 06

unhintergehbare materialität

 

16. Sep 06

Auf zehenspitzen, mein traum

 
 

erschröckend porös die hoffnung nach rettung die harsche erkenntnis von hast und vergängnis mit vielgliedrig nacktheit ergeben und beben voll banger erwartung und dumpfer blockade ganz abgrund und tiefe nicht lichtung noch lichtblick nicht abwehr noch umkehr ganz willkühr und abkehr vom löben und lieben mit allem und ödem von nah und von fern mit hanz und auch konz mit franz ohne gans ohnehin ohne hinz und markant ohne witz mit pommes und fritz erleben und frei sein von flöhen entzweit kein und aber das war schon die hölle der erbsen vorm beben der därme und stampfen der venen das herz ohne schläge der hans pochend heiss und die vögel im bauch und der stich in der lunge gekrümmt überm becken gehalten im schrecken gereimt ohne dichtung mit grausen der schmelz und die wildheit der pein und kein sein im verein mit dem keim des verderbens und kosmischen sterbens die angst schürt die bündel und die furcht hält die zügel mit dem schleifer des grausens zerrössen im nebel das zagen vom rechts los der hohlweg führt hin zu der phalle der sphinx die den schädel der norne gespalten im antlitz der wüste und leer vom entsetzen der schänke hält qual in der pränke o herr wiedern reim das musste nicht sein bestürzung folgt fluch aus der lage der üblen kann hoffnung nicht keimen die qual der erkenntnis des auswegs ohn heimweg formt drama mit elend nimmt unheil aus unglück erkennt keine grenze flieht eilens zur küste des schüffs und der brüche mastspitzen die pieken in seiten und lenden die lahmen an zähren mit pickeln und shären der ingrimm der graue noch so ein gibbs haue die scilla mit zähnen bewaffnet ans leder der härte im auge und horten und karstadt die maus der grimasse die ratte im magen es schmerzt so der boden im ansicht des todes an höllische heere am kirchhof ab hagen des schweigens beim satan bewuchert die phrasen des mitleids verschanzen allmächtig am speere den schranzen der tiefe die meere verlieren das blaue das firle und fanze der schröchlichen pranke der tiger der angst und das halsband der macht hin zur allmacht des grams und die melan cholie der erinnerung heut hält jetzt hof in der brust die so bloss und so herb an der seite der dolch und so

 

13. Sep 06

tag der tauben

13. Sep 06

 

 

 

 

 

ausführlich
der tag
beiseite gleitend

breit ineinander
die stunden
gewischt

versuch
die zeit zu zerdehnen
auf rechts / höre ich
dautschlaan

5. Sep 06

all things are a part / all things are apart

 

Gestern wird sein, was morgen gewesen ist. Warum diese Probleme beim Nachvollziehen solch kalorienarmer Vorspeise? Warum fächert sich mir eine solche Logik nicht auf wie von selbst? Was irritiert mich, läßt mich eine Falle oder im besten Falle eine Kinke denken?

3. Sep 06

1. Sep 06

Bitte ausfüllen - zuviel Spam *