Von Delhi nach Benares

 
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 dacht’ einer könnt’ die welt befrein
von hunger argmut elend
versagt auch sich das abendbrot
am körper bald trans céndent
bumsgedi da liegt er

dacht’ einer könnt’ die welt erfreun
mit kun und nst und liedern
steigt wacker heim ins atelier
verträgt nicht das Bebiedern
bumsgedi da liegt er

dacht’ einer könnt’ die welt bespein
mit rötz aus seinem munde
gut rachentief heraufgeholt
machts schnell ihn moribunde
bumsgedi da liegt er

dacht’ einer könnt’ die welt entweihn
mit öbizönitäten
bald haut man ihm die physis und
die extremositäten
bumsgedi da liegt er

dacht’ einer könnt’ am herz gedein
mit hoffnung wahrheit liebe
umarmt dann jeden jediglich
und erntet faustisch hiebe
bumsgedi da liegt er

Dacht’ einer könnt’ der welt entfleihn
auf hedonisten weise
ertränkt sich gänzlich ungeniert
in einer götterspeise
bumsgedi da liegt er

 

3 Kommentare to “Von Delhi nach Benares”

  1. POLLYKROHM

    erste lektion: stehaufmännchen..

  2. MARKUS A. HEDIGER (GAST)

    schön, sind sie zurück!
    (allerdings kann ich zu ihren texten nie mehr sagen, als dass sie mir ausserordentlich gut gefallen und mir freude machen.)

  3. KALEIDOSKOPIE (GAST)

    Dadaismus? Auf jeden Fall sehr gut und interessant gemacht.

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