Auf zehenspitzen, mein traum

 
 

erschröckend porös die hoffnung nach rettung die harsche erkenntnis von hast und vergängnis mit vielgliedrig nacktheit ergeben und beben voll banger erwartung und dumpfer blockade ganz abgrund und tiefe nicht lichtung noch lichtblick nicht abwehr noch umkehr ganz willkühr und abkehr vom löben und lieben mit allem und ödem von nah und von fern mit hanz und auch konz mit franz ohne gans ohnehin ohne hinz und markant ohne witz mit pommes und fritz erleben und frei sein von flöhen entzweit kein und aber das war schon die hölle der erbsen vorm beben der därme und stampfen der venen das herz ohne schläge der hans pochend heiss und die vögel im bauch und der stich in der lunge gekrümmt überm becken gehalten im schrecken gereimt ohne dichtung mit grausen der schmelz und die wildheit der pein und kein sein im verein mit dem keim des verderbens und kosmischen sterbens die angst schürt die bündel und die furcht hält die zügel mit dem schleifer des grausens zerrössen im nebel das zagen vom rechts los der hohlweg führt hin zu der phalle der sphinx die den schädel der norne gespalten im antlitz der wüste und leer vom entsetzen der schänke hält qual in der pränke o herr wiedern reim das musste nicht sein bestürzung folgt fluch aus der lage der üblen kann hoffnung nicht keimen die qual der erkenntnis des auswegs ohn heimweg formt drama mit elend nimmt unheil aus unglück erkennt keine grenze flieht eilens zur küste des schüffs und der brüche mastspitzen die pieken in seiten und lenden die lahmen an zähren mit pickeln und shären der ingrimm der graue noch so ein gibbs haue die scilla mit zähnen bewaffnet ans leder der härte im auge und horten und karstadt die maus der grimasse die ratte im magen es schmerzt so der boden im ansicht des todes an höllische heere am kirchhof ab hagen des schweigens beim satan bewuchert die phrasen des mitleids verschanzen allmächtig am speere den schranzen der tiefe die meere verlieren das blaue das firle und fanze der schröchlichen pranke der tiger der angst und das halsband der macht hin zur allmacht des grams und die melan cholie der erinnerung heut hält jetzt hof in der brust die so bloss und so herb an der seite der dolch und so

 

3 Kommentare to “Auf zehenspitzen, mein traum”

  1. POLLYKROHM

    die flanken fühlen sich gefährdet, sind aber auch gebauchpinselt ob der aufmerksamkeit.

  2. GRAU

    … und die kranken mühen sich gebärdend… Aber bedenken Sie, es ist alles nur ein Traum…
    McCay war ein Meister der Tierzeichnung. Unglaublich auch die Mischung: das dritte Zebra von links nimmt sich aus wie ein Spielzeug, während die anderen doch recht lebendig agieren. Und keine gestreiften Pferde ;-)

  3. POLLYKROHM

    ist es nicht skurril, jemandem erst seine träume zu berichten und dann sich zu siezen?aber in dieser welt… die zebras gefielen mir auch ohne wissen um den meister. nur die ringelung könnte man bemängeln. und das fehlen der neckischen stehmähne. muss man aber nicht.

Antworten

Bitte ausfüllen - zuviel Spam *


Bitte ausfüllen - zuviel Spam *